Bosch-Rexroth „Extended Reality“-Produktpräsentation 2020, Lohr am Main

Kunde: Bosch Rexroth AG
Auftraggeber: Robert Bosch Gmbh
Wann: 12. und 17. November 2020
Wo: Stadthalle Lohr am Main
   
Unsere Leistung:Audio, Video, Lighting, Rigging, Content Production
Projektleiter: Frank Herbert
Standort:Frankfurt
Besonderheiten:
  • Bereitstellen von mehreren fertigen Bild- und Ton-Signalen für die Livestreams
  • N&M Digital Media produzierte Content, ein virtuelles Studio und die eingeblendeten 3D-Objekte

Mitte November 2020 präsentierte Bosch-Rexroth seine neuen mobilen Hydraulik-Systeme sowie die dazugehörige Peripherie dem internationalen Fachpublikum erstmals als virtuelle Events. Für den weltweit führenden Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnologien in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau, Engineering sowie Fabrikautomation kreierten wir – und auch dies war eine Premiere – das erste virtuelle Studio mit Extended Reality (xR) Elementen. Während die Experten von Bosch-Rexroth gemeinsam mit einer Moderatorin im virtuellen Studio die innovativen Lösungen des Unternehmens vorstellten, wurden diese live als 3D-Objekte gezeigt. Weitere durch uns vorproduzierte Medien integrierten wir ebenso ins Studio-Geschehen, so dass die Zuschauer eine umfassende Übersicht zu den neuen Systemen bekamen. Als „Rexroth on air“ wurden die beiden Vorstellungen „Transforming Mobile Machines“ und „Connected Hydraulics“ als Livestream gesendet – entsprechend der Zeitzonen für Nordamerika, Europa sowie Asien. 

In unserer Verantwortung lag neben der Content Production sowie der Kreation des virtuellen Studios durch unseren Unternehmensbereich Digital Media auch die technische Umsetzung des Events. Das professionell beleuchtete Studio, das wir in der Stadthalle Lohr am Main realisierten, hatte eine vier mal vier Meter große LED-Bühne sowie eine LED-Rückwand von drei Meter Höhe. Eine Tracking-fähige Kamera an einem entsprechenden Kamerakran lieferte die dynamischen Bilder, während eine zweite Kamera für den Umschnitt in ein Close-up zum Einsatz kam.  

Durch die Tracking-fähige Kamera wird das virtuelle Studio perspektivisch gezerrt, so dass ein optisch korrektes Bild für das Kameraobjektiv entsteht und auf die LED-Wandflächen übertragen werden kann. Dieses Bild wird über die LED-Wandflächen hinaus mit der virtuellen Umgebung erweitert. Auf diese Weise bewegen sich die Präsentatoren und die Moderatorin in einer frei gestaltbaren Umgebung, in die sich diverse Medien einbetten und große Welten in kleinen Räumen erschaffen lassen. Das so entstehende Gesamtbild wirkt deutlich natürlicher und beinhaltet, im Gegensatz zu herkömmlichen Green-Screen-Technologie, mehr Bildinformationen. Dies ermöglicht es uns, virtuelle Studios mit realem Schatten und diversen Licht-Inszenierungen zu kreieren.  

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